Acquaseria

Carcente

Marena

Roncate

Rezzonico

Höhe
Acquaseria  m 220
Pezzo  m 290
San Martino m 524
Carcente m 660
Treccione m 620
Noledo  m 480
Lucena m 410
Marena  m 310
Roncate m 310
Rezzonico m 220

 
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Die alten Verbindungswege von San Siro

Diese Wanderung folgt den alten Saumpfaden, zwischen den zahlreichen Dörfern von Acquaseria und Rezzonico, welche auf der Südflanke des Monte Bregagno gelegen sind. In vielen der alten Dorfkerne scheint die Zeit etwas stehen geblieben zu sein. Brunnen, Kapellen und Kirchen, Brücken und beeindruckende Landschaften begleiten diese schöne Wanderung.

Ausgangsort: Acquaseria
Acquaseria ist an die Buslinie C10 angebunden.
Zielort: Rezzonico
Rezzonico ist an die Buslinie C10 angebunden.
Dauer der Wanderung: 3.00 Std.
Markierungen: Schwarze Pfeile auf weißen Grund; einige Wegweiser.
Durchquerte Orte: Acquaseria, Pezzo, San Martino, Carcente, Treccione, Noledo,
Lucena, Marena, Roncate, Rezzonico.
Verpflegungsmöglichkeiten: in Acquaseria, San Martino, Rezzonico

 

Von der Bushaltestelle in Acquaseria folgt man der Strasse ca. 100 m nach N (Richtung Dongo), um sie bei der Bar Carlo zu überqueren. Nun aufwärts vorbei am Parkplatz in die kleine gepflasterte Straße, welche durch den alten Dorfkern von Acquaseria führt. Immer aufwärts erreicht man den Platz vor der Kirche Sant'Abbondio, auf dessen anderen Seite man die Via Cesare Battisti nimmt. Die nun erreichte asphaltierte Straße führt hinauf nach Pezzo. Im Dorf gleich nach einem kleinen blauen Brunnen findet man links den gestuften Weg nach San Martino (Wegweiser!). Nun ein recht steiler und gewundener Wegabschnitt durch den Wald. An der Weggabelung mit einem alten Rustiko endet man sich zunächst links, dann aber gleich wieder rechts. Direkt vor Semnago / San Martino (524 m) muss der Weg linker Hand genommen werden. Dem schwarzen Pfeil folgend, erreicht man den Kirchplatz von San Martino mit der gleichnamigen Locanda. Letztere verfügt Betten und bietet typische lokale Küche an. Rechts von der Locanda ist ein Wegweiser nach Carcente zu sehen. Der Saumpfad erreicht bald eine Straße, der man nach rechts folgt. An der Strassengablung nach links aufwärts, um an der kleinen Kapelle wieder den alten Saumpfad zu nehmen.
In Carcente, mit 760 m der höchste Punkt der Wanderung, führt ein Stufenweg zum oberen Teil des Dorfes. In Carcente gibt es ein kleines ethnographisches Museum, welches von der Vereinigung "Freunde von Carcente" aufgebaut worden ist und das man mit etwas Glück auch besuchen kann. Weiter geht's über den Platz mit einem Waschhaus zur Kirche. Vom Kirchplatz nimmt man den Stufenweg nach links und an dessen Ende wende man sich nach rechts, wo man die Via dei Monti Lariani (rot-weiß-rote Markierung) kreuzt, einer 125 km langen Trekking-Strecke, die hier weiter zu den Monti di Carcente führt. Weiter durch den Bogengang "Portic di Moc".
Das Dorf hinter sich lassend führt der Weg quasi horizontal nach Treccione (647 m). Am Dorfeingang nimmt man den Saumpfad rechts abwärts. Vor dem kleinen Laden den Weg rechts abwärts nehmen, durch Wald bis auf die Fahrstraße, welche hinunter nach Noledo führt, vorbei an der Abzweigung nach Monti di Gallio. Nach der nächsten Kehre biege man links in den Weg ein. Bei den ersten Häusern von Noledo halte man sich links.
Die Straße überquerend folgt man dem alten Saumpfad nach unten. An der Weggabelung am Brunnen halte man sich links und dem Tal folgend wird Lucena erreicht. Am Ende des gepflasterten Weges links über die Brücke des Val Molino bis zu dem Eckhaus mit dem Briefkasten, wo man dem Pfeil nach rechts abwärts Richtung Marena folgt. Am Ende des Weges in Marena halte man sich links; dann auf dem kleinen Platz den Weg links des Waschhauses nehmen. Die Straße mit Vorsicht überqueren und weiter dem Weg folgen, um Roncate zu erreichen.
An dem kleinen Parkplatz in Roncate führt eine Treppe nach rechts abwärts. Dem Tal folgend erreicht man wieder die Straße, welcher man nur ca. 30 m folgt, um wieder auf den alten Weg zu kommen, der nach links abzweigt. Gegenüber dem Kastell von Rezzonico mündet der Weg auf die Antica Strada Regina, welcher man rechts folgt, um so zur Bushaltestelle an der Staatsstraße zu gelangen.
Vor der Heimfahrt empfiehlt sich allerdings noch ein Besuch des alten Dorfkerns Rezzonicos mit seiner pittoresken Mole und seinen prächtigen Portalen. Die Burg mit seinen hohen gezinnten Mauern wurde von der Familie Della Torre im 13. Jh. auf den Resten einer älteren Befestigung errichtet.

Variante: Diese Möglichkeit entspricht der umseitig beschriebenen Wanderung bis Treccione, um dann die Dörfer Camnasco, Maso, Gallio, Lucena, Marena, La Torre und schließlich Santa Maria zu durchqueren.

Gesamtdauer der Wanderung ca. 4.00 Std.
In Santa Maria gibt es eine Haltestelle der Buslinie C10

Direkt vor Treccione nehme man den Saumpfad nach links aufwärts. Das Dorf durchqueren bis auf die asphaltierte Straße, welcher man aufwärts nach Camnasco folgt. An der ersten Kehre in den alten Saumpfad einbiegen, der durch Kastanienwälder zur Zufahrtsstraße von Camnasco führt. Hinter dem Brunnen kommt man an eine kleine Kapelle, wo der Weg rechts hinunter an den Häusern vorbei führt. Nach ca. 50 m nehme man den befestigten Weg rechts hinunter nach Maso. Dort gleich hinter dem Brunnen nach links. Der lange, gewundene Saumpfad steigt durch weitläufige Kastanienwälder nach Gallio ab. Im Zentrum dieses Dorfes bei den Hausnummern 20 / 18 halte man sich rechts. Am Ende des Weges nach rechts, um zur Kirche zu gelangen. Direkt vor der Kirche den gepflasterten Weg links hinunter und gleich wieder rechts. Am Waschhaus links, an der nächsten Weggabelung wieder rechts. Nach einem Brunnen wird die Kommunalstraße überquert, um wieder auf den Saumpfad nach Lucena zu gelangen. In diesem Dorf wende man sich am Ende des Weges nach links, um nach ca. 20 m die Abzweigung rechts nach Marena zu wählen. In Marena an der Wegeinmündung nach rechts. Wieder wird die Straße überquert, um auf den Weg nach La Torre zu gelangen. Dort über den Platz und durch die Arkade hindurch. An der nächsten Kreuzung sich rechts halten. Santa Maria liegt nun vor dem Wanderer. Man begebe sich zur Kirche hinunter, wo sich eine Bar und die Bushaltestelle befindet.